Zwischenkunst.

museumswaerterin_02

 

Sie tragen eine rotgefärbte Kurzhaarfrisur, engsitzende Hosenanzüge und kleine vergoldete Modeschmuck-Uhren. Sie sind eine Parallelausstellung zwischen Gemälden großartiger Maler. Keiner nimmt sie wahr, doch sie beobachten alles ganz genau. Es sind die Museumswärterinnen.

Wie modelliert. Auf viel zu kleinen Stühlen, in viel zu hohen Räumen. Neben Aktgemälden junger, fülliger Frauen mit Blumen im Haar und Trauben im Mund, wirken sie wie der stärkste Kontrast der mit zum Bild gehört. Was könnten uns diese Museumswärterinnen von Kunst erzählen?

Kennen sie nicht jede Farbnuance ihrer Schutzbefohlenen, jeden Blick der ihnen anvertrauten Portraits? Sie sind die unentdeckten Schülerinnen der großen Meister. Geduldig und zeitlos, ergeben sie ein eigenes Bild. Stille Exponate, wachend über die Kunstwerke aller Stilepochen.

 

Lieben Gruß

Rebekka

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