Bääm!

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Donnerwetter! Hurra! Ich bin wichtig!
Aber von vorne:
Eine Einladung trudelt ins Postfach. Im Zuge einer Veranstaltung von Aktion Mensch gibt es einen Poetry Slam. Und man will mich dabei haben.
Das ist schon ein tolles Gefühl.

Mir kommt es vor als ob vor mir eine Straße aus Zuckerstückchen ausgelegt wurde. Immer wenn ich eines reingemampft habe, sehe ich das Nächste.
Ein einziger Batzen aus Gastfreundschaft und Herzlichkeit!
Vielen Dank an dieser Stelle an den Organisator Tobias Meinhold.

Ich tingel also mit der deutschen Bahn irgendwo ins Hinterland von…. Ja von wo eigentlich? Der Schaffner erklärt mir zumindest das mein Bayernticket hier nicht mehr gilt. Wo bin ich denn?
Googlen – Karte – Was?
Willkommen in Baden-Württemberg Bekka!

Nun gut. Ich durfte trotzdem ankommen. In einem süßen Städchen (Zuckerstück) mit Fachwerkhäuser zwischen den unverständlichen, aber durchaus sympathischen Menschen.
Ein Essen mit dem Poeten findet statt (Zuckerstück). Oder soll ich sagen Poesie mit ein bisschen Essen nebenher? Wie kann keine gute Stimmung entstehen wenn du unter Persönlichkeiten sitzt die gerne reden, gerne viel und noch dazu gerne viel Guatsch? Es ist wunderbar!

Ich checke im Hotel ein (Zuckerstück)! Meine Fresse bin ich nah am Star! Wie ich rockidolenmäßig mein Gepäck durch das Zimmer pfeffer! Beine hoch Glotze an. Lustig was da so alles läuft. Hochpeinliche Vorgartenermittler, hohlköpfige Jugendliche oder prallbusige Pudel-diven als Moderatorinnen. Eine Stunde Fernsehen bietet wunderbar viel Stoff für neue Texte. Aber heute Abend steht wieder die Liebe auf der Bühne.

Die Kulturhalle ist voll, mal wieder kommen nicht alle rein. Ich genieße die Stimmung im Backstage-raum. Diese Aufregung der Poeten, die bei mir irgentwie gar nicht da ist. Die Reihenfolge wird gelost und die Startnummer Eins geht an mich. Ich stampfe auf die Bühne, das gibt Mut in die Stille. Meine Zettel halte ich zwar in der Hand aber ich brauch sie nicht. Es läuft. Das Publikum ist erst überrascht, dann locker, dann angeheizt. Ich muss sogar kurz unterbrechen weil es zwischenrein Applaus gibt. (Riesenzuckerstück). Geil diese Würtenberger!

Mit einer roten Birne, Herzklopfen und 48 Punkten gehe ich ab. Mich überkommt das Verlangen mit eine Paar Leuten aus dem Publikum einzuklatschen, dass lasse ich dann aber zwegs der Peinlichkeit doch lieber.Ich darf  aber nun offiziell von meinem Besten Auftritt sprechen.
Die anderen Poeten sind klasse! Ich bin ganz froh, dass ich nicht weiterkomme. So bleibt mehr Hörspaß für mich. Ich freue mich das ich schon wieder einen Poeten hören darf den ich schon aus dem lieben Internet kannte. Checkt Florian Cieslik aus!
Am Ende der Veranstaltung gibt die Elektroband Junksister ihre „Fuck-hot-wet-lieder“ zum Besten. An anderer Stelle hätte mir dass vielleicht mehr getaugt. Aber davon könnt Ihr euch ja selbst ein Gehörbild machen.

Zurück im Hotel jedenfalls bekomme ich eine Gratis Hörprobe von meinen offensichtlich sehr fröhlichen Zimmernachbarn. Nach Poesie hörte sich das aber nicht an. Aber dazu schreibe ich vielleicht an andere Stelle mal mehr. Oder auch nie. In diesem Sinne: Der Rückblick ist zu Ende. Vielen Dank an die vielen Blog-Besucher in letzter Zeit. Und Slam-technisch freue ich mich jetzt wohl schon auf neue Bundesländer. Bis bald!

gruß Rebekka

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